„Genug ist genug, das Schweigen muss ein Ende haben!“

Unsere Kritik richtet sich gegen das Eckpunktepapier des Verkehrsministers Andreas Scheuer (CSU).
Er stellt unserer Meinung nach die wirtschaftliche Existenz unseres Gewerbes auf Dauer in Frage.
Die Abschaffung der Rückkehrplicht für Mietwagen, eine Einzelplatzvermietung sowie die dauerhafte Legalisierung von On-Demand Verkehren, lässt ein wirtschaftliches Überleben des Taxigewerbes nicht mehr zu.

Deshalb werden wir am kommenden Donnerstag, 28. März, ab ca. 12:30 Uhr, Start Schützenplatz, mit unserem Bundesverband (BZP) und dem Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) eine lautstarke Demonstrationsfahrt mit Taxis sowie eine anschließende Kundgebung vor der Staatskanzlei an der Planckstraße durchführen. Eingeladen sind hochrangige Politiker und Funktionärsträger, die auf der Abschlusskundgebung sprechen sollen.

Die Route der Taxidemonstration verläuft vom Schützenplatz aus durch die Innenstadt, unter anderem vorbei am Landtag, wo wir unseren Unmut mit unseren Taxis lautstark kundtun werden. An den Autokorso anschließen ziehen wir zu Fuß vor die Staatskanzlei, an die Planckstraße.
Dort wird die daran anschließenden Abschlusskundgebung stattfinden, in welcher wir unter anderem unseren Ministerpräsidenten Stephan Weil davon überzeugen wollen, dass wir das Eckpunktepapier rundum ablehnen und wir derartige Veränderungen nicht akzeptieren können!

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentrale werden sich unserem Anliegen anschließen. Während der Demonstrationsfahrt und unserer Kundgebung ist geplant, dass keine Aufträge über unsere Zentrale vermittelt werden, um die Ernsthaftigkeit unseres Anliegens zu untermauern. Unsere Gesellschaft wird daher unsere telefonische Annahme in der Zeit von ca. 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr nicht bedienen.

Nach Ende der Kundgebung, voraussichtlich gegen 16 Uhr, beginnen wir wieder, die individuelle Mobilität in Hannover sicher zu stellen.

Wir bedauern, dass es während unserer Kundgebung zu Engpässen in der Personenbeförderung, von der auch Schulkinder- und Krankentransporte betroffen sein werden, kommen kann und bedanken uns vorab für Ihr Verständnis!

Da die Existenz einer ganzen Berufssparte auf dem Spiel steht, sind wir gezwungen, diese Maßnahme zu ergreifen.

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